Dass die Partnervermittlung eDarling heute zu den größten Anbietern europaweit gehört, hat das Haus im wesentlichen der bekannten Suchmaschine Google zu verdanken. Dies bestätigte e-Darling-Gründer und Vorstandschef David Khalil im Rahmen der Vorstellung der Studie “Generation Google”. Interessant dabei ist, dass die Singlebörse inzwischen vom ursprünglichen Erfolgskonzept abgekommen ist.

Dank Google: Zwölf Millionen Kunden

In nur drei Jahren baute sich eDarling einen Kundenstamm von zwölf Millionen Menschen auf, die mithilfe der Plattform in 14 Ländern nach dem richtigen Partner fürs Leben suchen. Möglich gemacht hat diesen Erfolg vor allem Google, schildert Khalil. Zu Beginn habe man nämlich als Werbung nur Google-Anzeigen geschaltet, denn dies sei faktisch ohne Risiko für das Haus gewesen. Die Werbebotschaften bei der Suchmaschine kosten nämlich verhältnismäßig wenig: Pro Klick, der auf die Anzeige gemacht wird, fließen nur ein paar Cent an die Suchmaschine, die dennoch eine gute Rendite macht, da sie Millionen von Menschen erreicht. Die Google-Anzeigen seien deshalb der beste Weg gewesen, kostengünstig ein großes Publikum zu erreichen, berichtet Khalil.

Werbestrategie geändert

Mit einem Jahresumsatz von mittlerweile 50 Millionen Euro konnte es sich eDarling allerdings leisten, diese ursprüngliche Werbestrategie aufzugeben. Waren Spots im Fernsehen in den Anfangstagen der Singlebörse noch zu teuer, greift die Partnervermittlung heute überwiegend zu diesem Mittel, um neue Kunden zu gewinnen. Diese Strategie scheint sich auszuzahlen, denn eDarling meldet, anders als einige andere Singlebörsen, steigende Kundenzahlen und Umsätze. Mit Steigbügelhalter Google kann eDarling allerdings nicht mithalten. Die Suchmaschine machte allein in Deutschland im letzten Jahr einen Gewinn von 2,2 Milliarden Euro.

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