Angeblich stand die Partnervermittlung Parship bis vor einigen Wochen zum Verkauf. Nun hat laut “Focus” die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck dieses Vorhaben angeblich wieder abgeblasen, weil sich kein Interessent finden ließ, der die gewünschte Summe für den Singlebörsen-Pionier bieten wollte. Zuletzt soll Holtzbrinck sogar Geld zugeschossen haben. Parship weist diese Gerüchte vehement von sich.

Hatte Parship “seinen Zenit überschritten”?

Der angebliche Verkaufsgrund war laut “Focus” die Meinung bei Holtzbrinck, das Parship seinen “Zenit überschritten” habe. Das Projekt soll nicht mehr profitabel gearbeitet und den Verlag Geld gekostet statt welches eingebracht haben. Im Frühjahr 2011 musste Parship zehn Prozent seiner 160 Mitarbeiter entlassen. Der Verkauf sei nur deshalb wieder abgeblasen worden, weil es der Verlagsgruppe nicht gelungen ist, einen Käufer für die Partnervermittlung zu finden.

Parship wehrt sich gegen die Gerüchte

Die Singlebörse, die als eine der ersten den Deutschen den Markt des Internet-Datings öffnete, weist diese Gerüchte als falsche Spekulationen zurück. Man habe in den letzten Quartalen profitabel gearbeitet, erklärte ein Sprecher der Partnervermittlung, und auch noch in den Monaten Oktober bis Dezember 2011 einen siebenstelligen Gewinn erwirtschaftet. 2009 lag der Umsatz von Parship bei 56 Millionen Euro. Ein Jahr später erreichte die Singlebörse noch immer 55 Millionen Euro. Die Zahlen für 2011 werden erst in einigen Wochen vorliegen. Laut “Focus” geht es bei Parship auf jeden Fall weiter – die Partnervermittlung soll die Wende zum Besseren “aus eigener Kraft” schaffen. Wenn die Gerüchte um die finanzielle Lage stimmen, ist dies eine große Aufgabe, denn die Konkurrenz ist auf dem Markt der Partnervermittlungen scharf geworden.

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